Mein verlorener Dad
Immer mal wieder denke ich an meinen Vater. Ab jetzt wird es aber dann auch schon Kompliziert.
Der Vater ansich ist “so sollte es sein” die Person die dich Zeugt und großzieht. Bei meinem “Vater” hat das mit dem Zeugen ja auch soweit schon ganz gut geklappt.
Was die Sache mit dem großziehen angeht nicht wirklich so. Nein nicht das ich nicht irgendwie dann großgezogen worden bin. Nein nur er war weniger daran beteidigt.
Wenn ich das so schreibe, klingt es wie ein vorwurf. Nein den möchte ich ihm nicht machen. Ich kann was damals so war nicht beurteilen und weder meiner Mutter noch meinem Vater die Schuld geben. Auch wenn ich natürlich schon geboren war usw. aber in dem jungen Alter ist man halt dann doch eher nicht “dabei”.
Ich errinnere mich immer mal wieder an die Zeit zurück als alle zwei Wochenenden mein Vater zu besuch gekommen ist. Wir sind dann ins Schwimmbad gegangen oder Wandern oder haben bei Jumbo-Discount gestöbert.
Fahre ich mit dem Zug von Wetter nach Marburg fährt der Zug über eine Brücke an der wir bei unseren Wanderungen / Fahrradtouren immer Pause gemacht haben. Das eine mal weiß ich noch ganz genau, da waren wir recht lange an dieser Brücke und jedes Mal, wenn der Zug darüber rollt muss ich daran denken.
Irgendwann hörten diese Besuche auf und meinen Vater sollte ich nun nur noch ein paarmal sehen.
Ab dort hatte ich (bis heute) immer Personen die, die fehlende Vaterrolle übernommen haben.
Das letzte mal als ich meinen Vater gesehen habe war während meiner Ausbildung 2001-2004. Eines Tages als ich von der Arbeit wie immer zu meinem Bruder ging zu Abendessen saß er in der Küche. Er blieb eins-zwei Tage und seit dem habe ich ihn nicht mehr gesehen.
Durch Unterhaltungen mit ihm weiß ich, das er nicht gerne irgendwelche Verpflichtungen eingeht so nach dem Motto “Wir besuchen uns alle XY Tage/Wochen/Monate.
Da ich leider auch nicht weiß, wo er aktuell wohnt und auch keine Telefonnummer habe bleibt mir nur das warten auf einen Ähnlichen moment wie damals als er da aus dem nichts in der Küche meines Bruders saß.
Finn ist im neuen Zuhause angekommen

Gestern war es endlich soweit. Wir haben Finn abgeholt. Natürlich lief nicht alles so wie es sollte.
Gegen 15 Uhr startete die Reise. Wir hatten zum Glück einen Bekannten gefunden der uns mit dem Auto hin fährt. Alternativ hätte Finn mehrere Stunden mit dem Zug fahren müssen. Das ganze Umgesteige und volle Bahnhöfe wollten wir ihm Ersparen. Okay also Losgefahren. Route war bekannt und bepackt mit Transportkorb, Leckerlies und ein Bällchen zum Spielen sollte nichts mehr schief gehen.
Ja denkste. Kurz vorm Ziel dröhnte der Motor auf einmal höllisch auf und ein Schleifgeräusch erfüllte unsere Ohren.
Auf dem Standstreifen dann die Situation angeschaut. Der Auspuff war Lose. Am letzten Stück vom Krümer. Okay notdürftig mit einem Expander hoch gebunden damit es nicht Schleift und ab in die Nächste Stadt. Da es nach 17 Uhr war, war es nicht leicht noch eine Werkstatt zu finden die geöffnet hat. Zum Glück haben wir noch eine gefunden die unser Problemchen recht schnell mit schweißgerät und Flex lösen konnte.
Durch die Werkstattsuche hatten wir uns natürlich ein bisschen Verfahren aber dank Navi waren wir bald wieder auf dem rechten Weg und wir konnten unseren Finn endlich sehen.
Die Heimfahrt hat Finn natürlich gepasst. Nur unter akustischen Protest wurde die Fahrt vollzogen. Mir tat er richtig leid, konnte ihn aber auch verstehen. Wir stellten uns schon moralisch auf eine anstrengende und kurze Nacht ein.
Zuhause angekommen zeigten wir Finn erst einmal sein Katzenklo und seine Futterstation. Danach wurde sich unter der Couch verkrochen – erstmal Lage checken *g*- . Recht bald wurde sich Langsam durchs Wohnzimmer geschnuppert. Die Küche und das Bad ließen auch nicht lange auf sich warten.
Nach einem kurzen Schläfchen wurde er dann auch langsam zutraulich und wir spielten ein wenig.
Als wir dann ins Bett gingen zeigten wir ihm sein Kissen aber das war nur halb schön wie bei Herrchen und Frauchen im Bett zu kuscheln, so das er die Nacht bei uns blieb.
Heute morgen erwachte ich weil irgendetwas an meinem Füßen rumspielte und ich bin da ja so kitzelig. Da meldete sich also unser Finn als möchte er sagen “Aufstehen, Aufmerksamkeit, will Spielen”.
Wir hatten also sehr Ereignisreiche 24 Stunden und ich habe bestimmt noch die Hälfte vergessen.
Viel zu warm
Ja nee nicht draußen. Ne drinnen. Um genauer zu sein im Kühlschrank. Wir haben heute morgen ja unsere Küche bekommen. Man sagte uns wir sollten den Kühlschrank noch ein bissl stehen lassen bis heute Abend und erst dann anschließen. Wegen irgendwelcher flüssigkeit und so.
Gesagt getan, aber nachdem wir ihn so gegen 18 Uhr angeschlossen haben müsste er doch wenigsten ein bischen Kühl geworden sein oder? Das beiliegende Thermometer sagt 16 Grad. Ich finde ein bisschen warm oder?
Seltsam finde ich auch, das er bis jetzt noch keine Geräusche von sich gegeben hat. Nichteinmal ein quietschen, Brummen oder zischen. einfach garnichts.
Da werde ich morgen gleich mal anrufen wenn er nicht über Nacht ein wenig kälte entwickelt.
euer Duergy
Die Küche ist da
Heute morgen ist die Küche angeliefert worden. Nachdem wir über die Feiertage ohne Kühlschrank, Herd und Waschmaschine auskommen mussten wurden wir heute endlich Erlöst. Um 10 Uhr standen die Herren auf der Matte. Schleppten das Zeug brav in unsere Kellerwohnung und schließten alles gleich an. So langsam wird die Wohnung wohnlich. Ein paar Kartons schwirren noch im Keller rum und auch das Arbeitszimmer sieht noch aus wie damals Dresden aber solangsam wird es.
Nachher wird das erste mal auf dem Herd gekocht. Mein Schatzi freut sich ja darüber das es ein Ceranfeld hat. Mir war das Wurst. Die Waschmaschine hat auch den ersten Schleudergang überlebt also was soll noch schiefgehen.
euer Duergy
[P2010] Fäden ziehen
Servus. Ich möchte mich bei allen Daumendrückern ganz herzlich bedanken.
Ich möchte euch auf den aktuellen Stand bringen.
Mittlerweile wissen wir, was die Wohnung kostet und sie ist bezahlbar. Das schöne an der Wohnung ist wir haben sogar ein extra Hobby-, Arbeitszimmer.
Während ich jetzt noch auf den Anruf bzgl. des Probearbeitens warte, klären wir noch ab ob wir die 3 Monate Kündigungsfrist einhalten müssen oder ob sich nicht Nachmieter finden. Für meine Wohnung ist das kein Problem, da der Vermieter sehr Kulant ist. Bei meinem Schatzi ist es schwer abzuschätzen. Das werden wir aber versuchen morgen zu klären.
Aktuell bekommen wir auch schon von vielen Seiten noch fehlende Möbel angeboten. Besonders was die Küche angeht haben wir beide nichts, aber schon Angebote für Spüle, Schrank und Herd bekommen. Ein Kleiderschrank wartet auch schon auf die Befreiung aus einem Keller.. Somit ist jetzt nur noch eine Waschmaschine und ein Kühlschrank dringend. Für den Sommer müssen dann noch Gartenmöbel her, da wir für den Sommer einen Garten mieten möchten.
Ich hoffe, das ich Probearbeiten darf und den Chef dort von meinen Leistungen überzeugen kann. Des weiteren hat mir das Amt zugesichert, das die Ihrerseits versuchen die 100 Stunden Stelle mit Fördergeldern in eine Vollzeitstelle ändern. Das wäre natürlich Perfekt und ein schöner Jahresabschluss für das generell gut gelaufene Jahr.
euer
Duergy
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