Der Tag, der es nicht gut mit mir meinte
Es gibt so Tage, glaubt es mir, da geht einfach alles Schief.
Der Plan für Gestern war eingentlich ganz Simple. Erst Arbeiten und diese möglichst bis 17 Uhr Fertig haben. Dann schnell nach Hause, Schatzi und Gepack einladen, die 2 Personen von der Mitfahrzentrale einsammmeln und dann ab nach Essen.
Mir war klar das es ein nicht so ganz Stressfreier Tag wird auch ohne diverse Zwischenfälle. Mit dem Chef hatte ich sogar abgesprochen, das ich Später nicht zurück ins Depot fahren muss und ich mein Privat PKW am ende der Tour einfach Parke um dann, wenn alles ausgeliefert und eingesammelt wurde, schnell nachhause zu kommen.
Angefangen hat es schon vor der Arbeit. Ich stehe an der Tankstelle um für 30 Euro noch ein bischen nachzutanken. Ich stehe da also und schau den Zahlen zu, bis ich dann auf einmal merkte das ich nicht auf den Preis sondern auf die Literzahl schaute. So hatte ich natürlich mehr wie für 30 Euro getankt und ich hatte echt Bange dann ist soviel Geld garnicht einstecken hatte.
Kurz die Geldbörse geplündert und hatte noch gerade so gereicht. Ich hatte jetzt soar noch die stolze Summe von 27 Cent übrig.
Okay das ging ja dann nochmal mehr oder weniger gut. Ab geht es auf die Arbeit, dort angekommen war soweit noch alles Okay. Angefangen einzuladen und einzuladen und einzuladen. So ein Mist dachte ich mir, weil ich wollte ja bis 17 Uhr fertig sein. Ab ins Privat PKW um das ans Ende der Tour zu Parken. Treffpunkt mit Kollege ausgemacht und mich auf den Weg gemacht.
Während der Fahrt wunderte ich mich, das aufeinmal die Batterie und die Handbremsleuchte anging. So ein scheiß dachte ich mir, was ist hier schon wieder los. Am Treffpunkt angekommen musste ich noch einen moment auf den Kollegen warten, so das ich mich dem Auto Widmen konnte. Motorhaube auf, Richtung batterie war alles okay und dann viel mein Blick darunter. Dort wo eigentlich mal ein Keilriemen war. Dieser meinte sich verabschieden zu müssen.
Während wir also auf der Arbeit nochmal ein Zahn mehr zulegten, wie die Tage zuvor, Organisierte ich noch ein neuen Keilriemen. Während wir und also fleißig beeilten habe ich einmal nicht hingeschaut wo ich Hinlaufe und… platsch in die Hundescheiße getreten.
Zeitlich waren wir dann letztendlich doch recht gut, so das ich nach der Arbeit den Keilriemen austauschen und noch Duschen konnte.
Auf der Autobahn dann Später war ich hinter einem Autotransporter. Da es Bergauf ginge versuchte ich nicht einmal den Laster zu überholen da unser kleines süßes Auto nicht ganz so schnell ist. Es ging dann aber auch Irgendwann mal Bergab. Der Blick in Rück- und Seitenspiegel verriet mir da fährt ein Mercedes SUW mit Konstanten Tempo neben meinem Hintermann. Blinker raus, noch einmal geschaut und ab auf die Überholspur. Der Mercedes beschleunigte auf einmal und wäre ich nicht voll in die Eisen gegangen wären wir wohl nicht wie geplant in Essen angekommen
Ein glück das Trotzdem alles an dem Tag noch gut ausging. So konnten wir ein schönes Wochenende in Essen verbringen. Liebe grüße an Markus, leider schaffen wir es diesmal nicht vorbei zuschauen aber wir kommen mal wieder
Mein verlorener Dad
Immer mal wieder denke ich an meinen Vater. Ab jetzt wird es aber dann auch schon Kompliziert.
Der Vater ansich ist “so sollte es sein” die Person die dich Zeugt und großzieht. Bei meinem “Vater” hat das mit dem Zeugen ja auch soweit schon ganz gut geklappt.
Was die Sache mit dem großziehen angeht nicht wirklich so. Nein nicht das ich nicht irgendwie dann großgezogen worden bin. Nein nur er war weniger daran beteidigt.
Wenn ich das so schreibe, klingt es wie ein vorwurf. Nein den möchte ich ihm nicht machen. Ich kann was damals so war nicht beurteilen und weder meiner Mutter noch meinem Vater die Schuld geben. Auch wenn ich natürlich schon geboren war usw. aber in dem jungen Alter ist man halt dann doch eher nicht “dabei”.
Ich errinnere mich immer mal wieder an die Zeit zurück als alle zwei Wochenenden mein Vater zu besuch gekommen ist. Wir sind dann ins Schwimmbad gegangen oder Wandern oder haben bei Jumbo-Discount gestöbert.
Fahre ich mit dem Zug von Wetter nach Marburg fährt der Zug über eine Brücke an der wir bei unseren Wanderungen / Fahrradtouren immer Pause gemacht haben. Das eine mal weiß ich noch ganz genau, da waren wir recht lange an dieser Brücke und jedes Mal, wenn der Zug darüber rollt muss ich daran denken.
Irgendwann hörten diese Besuche auf und meinen Vater sollte ich nun nur noch ein paarmal sehen.
Ab dort hatte ich (bis heute) immer Personen die, die fehlende Vaterrolle übernommen haben.
Das letzte mal als ich meinen Vater gesehen habe war während meiner Ausbildung 2001-2004. Eines Tages als ich von der Arbeit wie immer zu meinem Bruder ging zu Abendessen saß er in der Küche. Er blieb eins-zwei Tage und seit dem habe ich ihn nicht mehr gesehen.
Durch Unterhaltungen mit ihm weiß ich, das er nicht gerne irgendwelche Verpflichtungen eingeht so nach dem Motto “Wir besuchen uns alle XY Tage/Wochen/Monate.
Da ich leider auch nicht weiß, wo er aktuell wohnt und auch keine Telefonnummer habe bleibt mir nur das warten auf einen Ähnlichen moment wie damals als er da aus dem nichts in der Küche meines Bruders saß.
Auf Reisen mit Sack und Pack
Huhu da bin ich auch mal wieder. Ich war ein paar Tage verreist. Hatte noch einen Termin in meiner alter Heimat. Mein Schatzi hat mich natürlich begleitet. Sie tut mir ja fast Leid. Seit ihrer Ankunft vor 2 Wochen arbeiten wir fleißig an meinem Terminkalender. Geburtstage hier, Termine dort und heute Kommunion meiner Nichte und mein Schatzi ommt überall mit hin. Ich bin richtig Stolz auf sie und freue mich natürlich über jede Gelegenheit, sie wie ein neuen Luxusgegenstand jeden unter die Nase zu reiben.
Am Donnerstag hatte ich also den besagten Termin, weil wir aber vorher noch einen alten Bekannten von mir besuchen wollten um zu Frühstücken und natürlich meinem Bekannten mein Schatzi vorzustellen ging der Wecker morgens schon um 4 Uhr. Eine sehr unchristliche Zeit wie ich so fande, aber egal ich habe es ja selber geplant.
Okay aufgestanden, gewaschen, Kaffee getrunken und ab gehts auf Reisen. Da wir ja eine Nacht bei meinem ältesten Bruder übernachten wollten mussten wir ja auch das ein oder andere Einpacken. Schatzi-Teddy kommt natürlich auch mit.
In Gelnhausen angekommen, bei dem Bekannten gefrühstückt und dann meinen Termin hinter mich gebracht. Ich nötigte noch mein Schatzi auf einer meiner alten Arbeitstellen vorbei zuschauen. Auch wenn ich dort nicht mehr arbeitete pflege ich doch zu allen meinen alten Arbeitskollegen guten Kontakt. Immer wenn sich die Möglichkeit ergab besuchte ich sie auf ein Schwätzchen so auch an diesem Tag.
Nun ging es zu meinem ältesten Bruder und dessen Familie. Mein ältester Bruder ist 15 Jahre älter wie ich. Er und seine Frau war und ist immer so eine Art 2. Mama & Papa für mich gewesen, was auch auf Gegenseitigkeit beruht. Ich war ganz schön nervös, was würde die manchmal doch spitze Zunge meiner Schwägerin wohl zu meinem Schatzi sagen. Ich weiß noch, das sie mit meiner damaligen Freundin nicht “zufrieden” war aber akzeptierte. Der besuch dort war wunderschön. Wir saßen noch bis Mitternacht draußen und Unterhielten uns über alles mögliche. Irgendwann mussten wir aber aber auch mal ins Bett, der wenige Schlaf in der Nacht davor und die Drohung vom Wecker er würde morgen wieder Zeitig klingeln trieb uns dann ins Bett. Am nächsten Tag ging es nach einem ausgedehnten Frühstück weiter, ich wollte ja unbedingt einem guten Kumpel und damaligen Arbeitskollegen meine Steffie ja noch vorstellen.
Auch hier ist es so, das ich noch guten Kontakt zu meinen ehemaligen Arbeistkollegen habe. Zu Marcus aber ganz besonderen Kontakt. Wir waren und sind noch freunde. Wir hatten uns zum Mittagsessen im Mc Donalds im Restaurant zu goldenen Möwe verabredet. Nach 2 Stunden musste Marcus leider weiter Arbeiten und wir machten uns nach einer kurzen shoppigtour dann auch auf den Weg nach Hause.
Den Samstag gestern nutzend wir erstmal zum ausgedehnten ausschlafen und machten einfach nichts.
Jetzt geht es zur Kommunion einer meiner Nichten. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
euer Duergy
“Janz wichtig: Fresse halten angesagt!”
“Janz wichtig: Fresse halten angesagt!”
So oder so Ähnlich wird der Arzt es ihm gesagt haben. Mario Barth, der Rekord Comedian mit der Berliner Schnauze muss seine Stimme schonen sonst könnten seine Stimmbänder dauerhafte Schäden davon tragen. Ist das nicht eine Ironie :-D
Alle die Karten für seine Tour im Mai haben brauchen sich aber keine Gedanken zu machen. Sie wird laut Management wie geplant stattfinden.
gute Nacht
euer Duergy
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